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18 Dez 2015

Kompetente Beratung für leckere Bäcker-Snacks

Snackpräsentation.jpg

schmees-Seminar zeigt Zusammenhang von Tageszeit und Snackangebot auf

Die Handwerksbäckerei erzielt zunehmend Umsatz aus dem Verkauf bäckertypischer Snacks. Bei Berücksichtigung einiger Voraussetzungen und optimierter Planung lässt sich dieser Umsatzanteil vielfach spürbar verbessern. Wie im Einzelnen das geht und was es dafür zu beachten gilt, erfuhren Chefs und Mitarbeiter von rund 25 Bäckereien bei einem Snackseminar, das der Ladenbauspezialist schmees Ende November in seiner Einrichtungsmusterschau veranstaltete. „Als Ladenbauer sehen wir uns als Partner der Bäcker. Wir haben die Ernährungstrends konstruktiv und planerisch in Einrichtungsdetails umgesetzt“, begründet Norbert Schmees das Schulungsangebot am ungewöhnlichen Ort.
„Es genügt längst nicht mehr, für den Backwarenverkauf vereinfacht gesagt ein Brotregal an die Wand und eine Kühltheke für die Sahnetorte neben die Kasse zu stellen,“ so der Chef des auf die Backbranche spezialisierten Einrichtungshauses im emsländischen Lathen. „Die Angebote des Bäckers müssen klar erkennbar präsentiert und die Arbeitsabläufe von der Anlieferung aus der Backstube über die Vor-Ort-Produktion im Laden bis zum Kassiervorgang zugleich sinnvoll und ergonomisch strukturiert werden,“ betont Schmees die Philosophie, die sich auch in der hauseigenen Musterausstellung des modernen Bäckerladenbaus widerspiegelt.

 

„Jede Tageszeit hat ihren eigenen Charakter und eine spezielle Kundennachfrage,“ bestätigt Seminarleiter Ulf Thiemann vom Beratungsunternehmen KonzeptLounge aus Ganderkesee. „Deshalb haben wir das Snackseminar zusammen mit unseren Partnern unter das Thema ‚Tageszeitenbäckerei’ gestellt.“ Ein „rundes System“ also, das die Produkterwartungen der Kundschaft in den Fokus stellt: Bäckertypisches eben, vom Frühstücksbrötchen über Laugengebäck bis zum Burger und Flammkuchen. Thiemann:„Mit seinem Wissen um die Rohstoffe und die handwerkliche Produktzubereitung kann der Bäcker seine Kompetenz bei allem, was aus Teig herzustellen geht, beweisen. Auf Convenience sollte deshalb nur zur Veredelung zurückgegriffen werden.“ Neben den Snackabfolgen vom Frühstück über die Vormittagspause, die kleine, warme Mittagsportion bis zur Kaffeezeit, in der man nicht nur Kuchen im Angebot haben sollte, gehörten auch Ratschläge zur stilvollen Präsentation oder auch funktionalen Verpackung. Sogar Kalkulationsbeispiele zu den Produkten des Seminartages wurden durchgerechnet.

 

Die Teilnehmer lernten zusätzlich die Einsatzmöglichkeiten von Snacköfen kennen wie z.B. dem Atollspeed, der Heißluft, Aufprallhitze und Mikrowelle in einem Gerät kombiniert. Das Bedienungspersonal wählt am Touchdisplay des Gerätes das passende Programm über Produktbilder aus. Die Zubereitung von warmen Speisen in Bäckereien für den Vor-Ort-Verzehr gelingt auf diese Weise schnell und unkompliziert. Professionelle Beratungskompetenz stellten ebenfalls die Zulieferer Hemelter Mühle, Bedford Wurstund Schinkenmanufaktur, Joliente Kaffee, Fresh Food Services, Delikant Feinkost und die Snackakademie zur Verfügung. Deren Fachberater halfen in der „Live-Ecke – zum Probieren und Selbermachen“ mit individuellen Tipps für die Umsetzung der einzelnen betrieblichen Snackideen und -konzepte.

 

 



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