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08 Mai 2019

Bericht in der NOZ: schmees Ladenbau heizt mit eigenen Ressourcen

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Lathen. Das Lathener Unternehmen Schmees Ladenbau versorgt sich nahezu komplett selbst mit Strom und Wärme.

Nachhaltige Messestände aus Pappe und die nahezu gänzliche Selbsterzeugung von Strom und Wärme machen Schmees Ladenbau aus Lathen zu einem umweltfreundlichen Betrieb, bekundet Geschäftsführer Norbert Schmees. Im Jahr 2016 wurde die Firma mit dem Gütesiegel „Klimabewusstes Unternehmen“ ausgezeichnet. Wie Schmees beim Besuch des Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Ernst Kock (SPD) und weiteren Vertretern der örtlichen Politik aus Lathen mitteilte, wird in dem „grünen“ Betrieb mithilfe von Photovoltaikanlagen eigener Strom erzeugt. Die Firma benötige lediglich fünf Prozent Fremdverbrauch. Auch werde zu 100 Prozent mit den eigenen Spänen geheizt. „Strom und Gas kosten viel Geld, und Späne haben wir hier genug herumliegen“, erklärt Schmees.

Nach Angaben des Geschäftsführers gehört das Unternehmen zu einem der modernsten Ladenbaubetriebe in der Branche, der als einziger das komplette Angebot von Trockenbau über Dekoration bis hin zur betriebswirtschaftlichen Auswertung anbietet. Das System von 3D-animierten Zeichnungen, in dem automatisch Preise hinterlegt und Stücklisten kalkuliert werden, verbessere die Arbeit enorm, so Schmees. Ebenfalls könne nach der Zeichnung am Computer simuliert werden, wie viel Zeit das Modell in der Produktion benötige.

Seit Gründung der Firma im Jahre 1992 ist Norbert Schmees Geschäftsführer. Die Gesamtfläche betrug damals 1500 Quadratmeter. In den vergangenen Jahren wurde sie auf 6000 Quadratmeter erweitert. Nach Angaben von Schmees hat der Ladenbau Kunden in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese gewinne die Firma vor allem durch die Messen „Internorga“ in Hamburg und „Südback“ in Stuttgart. Auch an Personal mangele es dem Unternehmen nicht. 85 Mitarbeiter beschäftige der Betrieb zurzeit, darunter zehn Architekten in mehreren Generationen, sodass das Zeichnen mit Stift als auch im EDV-Bereich abgedeckt sei. Akademiker bekomme die Firma genug. Probleme bereite allerdings die Suche nach ausgebildeten Tischlern. „Handwerksjobs werden heutzutage einfach nicht genügend wertgeschätzt und deshalb zu wenig ausgebildet“, kritisierte Schmees.



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